Die Steinmühle
Zwischen den beiden Granitteilen einer Steinmühle ist die Mühle ausgehöhlt. Diese Wölbung nach innen wird „Fukumi“ genannt. Der Tee füllt diesen „Fukumi“ aus, so dass der obere Teil der Steinmühle nie den unteren Teil berührt.
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Einkerbungen auf der Oberfläche der Mahlseiten. Wenn sich die Mühle dreht, werden die Teeblätter durch diese Rillen nach außen geschoben. Wenn die Blätter schließlich den Rand erreichen, haben sie sich schon in extrem feines Pulver verwandelt. In der Mitte der Steinmühle befindet sich ein Eichenstab, der „Shinbou“, der die beiden Mühlenhälften zusammenhält. Eiche hat den Vorteil, dass sie sehr langlebig ist und wenig Eigengeruch hat. Ein hervorragendes Material, mit dem sich auch hochsensibler Matcha produzieren lässt.

