Matcha – der bessere Espresso
Hamburg, Mai 2010 – Ein Getränk, das auf den Punkt wach macht wie Espresso – und dabei gleichzeitig entspannend wirkt? Das gesund ist und dennoch ein leckeres Trendgetränk? Dahinter verbirgt sich kein neues Wundermittel, sondern ein besonders hochwertiger japanischer Grüntee: Matcha. Vor über 800 Jahren von japanischen Mönchen erfunden – und im 21. Jahrhundert wiederentdeckt.
Um Matcha herzustellen, werden Blätter der besten Teesorte („Tencha“) zu ultrafeinem Pulver vermahlen. Mit Wasser aufgegossen und im Ganzen verzehrt, bietet der spezielle Grüntee dem Körper daher rund zehn Mal mehr Inhaltsstoffe als herkömmliche Teesorten. Zum Beispiel besonders viele Antioxidantien wie EGCG (Epigallocatechin Gallate) aus der Gruppe der Katechine. Dessen Anteil ist in Matcha Tee um 137 Mal höher als in üblichen Beutel-Grüntees.
Durch eine Überschattung in den letzten Wochen des Anbaus enthält Matcha außerdem besonders viele Aminosäuren wie L-Theanin, das beruhigend und ausgleichend wirkt. Es harmonisiert perfekt mit dem Koffein, das für einen klaren, wachen Geist sorgt. In Deutschland wie auch international bietet die Marke „aiya – THE TEA“ eine große Bandbreite an Matcha-Produkten in Bioqualität.
Wie am Besten genießen?
Der Geschmack von Matcha Tee wird als „umami“ beschrieben: das heißt übersetzt „Wohlgeschmack“ und bezeichnet den fünften Geschmackssinn, den wir neben süß, salzig, sauer und bitter noch haben. Bei der Zubereitung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die einfachste und klassische Variante ist es, ihn wie einen Espresso als „Shot“ zu trinken.
- Frisches, möglichst weiches (gefiltertes) Wasser kochen.
- Das Wasser auf rund 80 C° abkühlen lassen (z.B. Wasserkocher öffnen und 10 Minuten warten oder das Wasser 4-5 Mal in ein kaltes Gefäß umfüllen – bei jedem Umfüllen verliert das Wasser 4-5 °C.)
- 2 Bambuslöffel oder ½ TL Matcha (z.B. Ceremonial Matcha Hikari von „aiya – THE TEA“.)
in eine Matcha Schale oder eine herkömmliche Müslischale geben. - Mit ca. 80 ml Wasser (80 °C) aufgießen.
- Den Tee mit einem Matcha-Besen ca. 15 Sekunden schaumig schlagen – alternativ geht auch ein Milchaufschäumer.
Eine leckere Alternative zum bekannten Latte Macchiato:
Matcha Latte
2 Bambuslöffel (1/2 TL) Matcha (z.B. Matcha for Cooking Tsuki von „aiya – THE TEA“) in eine Schüssel geben und mit 50 ml warmem Wasser (80 C°) gut verrühren (am Besten mit einem Matcha-Besen). 200ml aufgeschäumte Milch oder Vanille Sojamilch dazugeben. Mit Zucker oder Honig süßen.
Zwei erfrischende Matcha-Drinks für den Sommer:
Matcha Eistee
200ml Wasser, 2 Bambuslöffel (½ TL) Matcha (z.B. Matcha for Cooking Fuku von „aiya – THE TEA“), Zitronengras-Sirup nach Geschmack und Eiswürfel in einen Cocktail-Shaker geben. Für fünf Sekunden kräftig schütteln und alles in ein Glas mit Eiswürfel füllen. Abschließend mit einer Zitronenscheibe verzieren.
Matcha Soda
200ml Wasser, 2 Bambuslöffel (½ TL) Matcha (z.B. Matcha for Cooking Fuku von „aiya – THE TEA“), 1 EL Zitronensaft (Direktsaft), 1 EL Limettensirup und 1 EL braunen Zucker in einen Cocktail-Shaker geben. Für zehn Sekunden kräftig schütteln und alles in ein Glas mit Eiswürfeln füllen. In mit Crushed Eis gefüllte Gläser geben und mit 150ml Soda auffüllen. Abschließend mit Minzblättern garnieren.
*Sorgsamer Anbau, hochwertiger Tee
Matcha gehört zu den seltensten und damit wertvollsten Tees der Welt. Nur einige Dutzend Teebauern in Japan wissen, wie Matcha hergestellt wird. Das Besondere: Die Pflanzen werden in den letzten Wachstumswochen überschattet, um die Bildung von Chlorophyll und Aminosäuren zu fördern.
Die Blätter werden anschließend per Hand gepflückt und gedämpft, um die Inhaltsstoffe zu erhalten. Dann werden sie getrocknet und in verschiedene Qualitätskategorien unterteilt. In einem aufwändigen Produktionsprozess werden Stängel und Äderchen entfernt, so dass nur noch das reine, grüne Blattfleisch (Tencha) übrig bleibt. Zu einer einheitlichen Form zurechtgeschnitten werden dann Blätter verschiedener Pflanzen vermischt (Blending), um Matcha von unterschiedlicher Hochwertigkeit und Geschmacksintensität zu produzieren.
Im letzten Schritt werden die empfindlichen Tencha-Blätter in Granitsteinmühlen zu Matcha vermahlen. Eine Steinmühle mahlt in einer Stunde lediglich 30-40 g Tee, das entspricht in etwa einer Dose Matcha. Nur in den traditionellen Mühlen bleiben die Farbe, der Geschmack und das Aroma erhalten. Das Ergebnis: ultrafeiner Matcha, der auf der Zunge zergeht.
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