Die Bio-Teefelder von AIYA liegen im südlichen Teil Japans auf der Insel Kyushu. Sie sind damit ungefähr 1.000 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt.
Laut dem Strahlenschutzexperten Prof. Dr. Ulrich Nöhle vom Institut für Lebensmittelchemie der TU Braunschweig kann die aktuelle Ernte bedenkenlos genossen werden: „Alle Tees werden von AIYA sorgfältig auf Radioaktivität kontrolliert, und zwar durch Vorab-Muster vor Verschiffung und durch Probenahme der Ware in der EU bei Ankunft. Nur sichere, unbedenkliche Ware wird in den Verkehr gebracht.“
Die Ernte 2011 ist seit Juli erhältlich und daran zu erkennen, dass die Lot-Nummer auf der Packung größer ist als 231900.
2. Was genau lässt AIYA überprüfen?
So, wie wir all unsere Bio-Produkte kontinuierlich nach strengen Kriterien prüfen – zum Beispiel auf Pestizide, Schwermetalle, Mikrobiologie, Bodenzustände und weitere Umwelteinflüsse – wird nun auch standardmäßig eine intensive Prüfung des Tees auf radioaktive Rückstände durch das unabhängige Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien, Hamburg, durchgeführt.
Dadurch können unsere Kunden immer sicher sein, dass nur hundertprozentig einwandfreie Produkte in den Handel gelangen.
3. Welche Messverfahren verwendet AIYA? Und sind diese ausreichend?
Die Prüfung des Tees auf radioaktive Rückstände erfolgt über ein gammaspektrometrisches Verfahren durch das Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien in Hamburg. Dieses Messverfahren misst valide Werte für Iod-131, Cäsium-134 und Cäsium-137. So wird sichergestellt, dass der Tee von AIYA völlig unbelastet ist.
4. In einigen Regionen Japans wurde belasteter Tee gefunden. Wie beurteilen Sie die Situation?
Wir beziehen aus den betroffenen Regionen (Ibaraki, Tochigi, Chiba, Kanagawa und Shizuoka) keinen Tee und sind daher nicht von den Funden betroffen. Die Meldungen, dass die Belastung dort über dem Höchstwert liegt, stimmen uns nicht verwunderlich – die Präfekturen liegen nicht weit von Fukushima entfernt.
Der unabhängige Strahlenschutzexperte Prof. Dr. Ulrich Nöhle beruhigt: „Die Tees werden Japan nicht verlassen und werden auch nicht in die EU eingeführt. Jegliche Sorge ist unbegründet.“
Weiter erklärt er: „Von den 13 unter der besonderen Überwachung stehenden Präfekturen werden 100 Prozent aller Lebensmittel, die zur Ausfuhr in die EU vorgesehen sind, auf Radioaktivität untersucht. Nur rechtskonforme Ware, die die Höchstwerte nicht überschreitet, wird zum Export aus Japan zugelassen.“
5. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Tees auch in Zukunft unbelastet sind?
Ein Großteil der Ernte 2011 wurde bereits komplett eingeführt und überprüft und lagert seitdem in Hamburg. Jede weitere Lieferung werden wir bei der Einfuhr nach Deutschland standardmäßig strengstens durch Eurofins Dr. Specht Laboratorien überprüfen lassen. Nur absolut unbedenkliche Ware kommt in den Handel. Die Prüfberichte stellen wir unseren Vertriebspartnern und auf Wunsch jedem Verbraucher zur Verfügung.
Um den Verbrauchern höchstmögliche Sicherheit zu bieten, werden wir 2011 nur Ware aus dem südjapanischen Kyushu beziehen. Die Teeanbaugebiete dort liegen rund 1.000 km Luftlinie von Tokio entfernt.
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